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Sonntag, 11. Juli 2021

Herzenskraftquelle - Metta und Tonglen - Yesche U. Regel


 [English below]
* Metta- und Tonglen-Meditation: Ein Vorschlag von Yesche U. Regel, Mitgefühl zu kultivieren, ist die Visualisation einer Gestalt als Herzenskraftquelle. Die Gestalt hat dabei keinerlei "magischen" Fähigkeiten. Wenn Du jedoch jemand bist, der gut mit Visualisationen arbeiten kann, ist dies eine Möglichkeit, das eigene Herz sanfter werden zu lassen und sich selbst und anderen gegenüber mitfühlender zu werden. Als ich diese Figur sah, wurde ich sofort an meine Visualisation einer Gestalt als Herzenskraftquelle erinnert. 
Weitere Vorschläge und Anregungen für Herzenskraftquellen ("der gute Ort", "Dankbarkeit" etc.) kann man in den Büchern von Yesche U. Regel finden: "Mitgefühl für sich, andere und
die Welt" und "Selbstmitgefühl durch Tonglen". Eine Teilnahme bei seinen geführten Meditationen (auch online) lohnt sich.

* Metta and tonglen meditation: One suggestion by Yesche U. Regel to cultivate compassion is to visualise a figure as kind of a power source of the heart ("Herzenskraftquelle"). The figure does not have any "magical" abilities. However, if you are someone who can work well with visualisations, this is a way to let your own heart become gentler and more compassionate towards yourself and others. When I saw this figure, I was immediately reminded of my visualisation of a figure as this power
source.
Further suggestions and ideas for such power sources ("the good place", "gratitude" etc.) can be found in Yesche U. Regel's books (German only). Participation in his guided meditations (also online) is worthwhile as well.

Sonntag, 19. Januar 2020

"Expecto Patronum" Mala


* Es gibt Tage, da kommen die Dementoren und saugen alles Glück aus Körper und Seele. Dann ist es gut, wenn man einen "Beschützer" zur Hand hat.

* There are times, when dementors appear and suck all the happiness from our body and soul. Then you are lucky when you have a "protector" at hand. 


* Ich finde Malas vom Aussehen ganz schön und man kann sie auch ab und an zum Meditieren verwenden, z. B. bei der Konzentration auf den Atem. Das Verknoten/Knüpfen ist allerdings gar nicht so einfach, der Knoten soll ja schön nah an der jeweiligen Perle angebracht werden. So wird schon das Machen zu einer Art Meditation ...

*  I quite like the look of Malas and you can use them every now and then for meditating, e.g. for concentrating on the breath. However, knotting is not that easy. The knot should be made pretty close to each bead. So, making the mala is a kind of meditation already ... 


* Mala aus 6mm Holzperlen, in der Mitte der jeweils 2 hellblauen 6mm Achate je ein 6mm Lapislazuli (27. Perle auf jeder Seite) und in der Mitte der Kette je 2 Stück 8mm Lapislazuli (53. Perle auf jeder Seite) und 2 Stück 6mm hellblaue Achate (54. Perle auf jeder Seite) Außerdem 4mm und 6mm Lapislazuli an der Quaste.

* Mala from 6mm wooden beads, in the middle of the two 2 light blue 6mm agates one 6mm Lapislazuli, respectively (27th bead on each side), and in the center of the mala 2 pieces of 8mm Lapislazuli, respectively (53rd bead on each side), and 2 pieces of 6mm light blue agates (54th bead on each side). Furthermore 4mm and 6mm Lapislazuli on the tassel.



Freitag, 15. Juni 2018

Zen-Retreat mit Brad Warner im Domicilum Weyarn


* Schanzen-Zen Hamburg, September 2015: Brad Warner ist in Hamburg und zeigt den Film "Hardcore Zen", eine Dokumentation über sich selbst als "unorthodoxen" Zen-Punk-Mönch-Meister. Zwei Tage später bietet er einen Meditationstag an, an dem ich leider aufgrund von anderen Verpflichtungen nicht teilnehmen kann. In der Diskussionsrunde im Anschluss an den Film kommt Brad sehr sympathisch und bodenständig rüber und ich habe auch noch kurz am Ende der Veranstaltung die Möglichkeit mit ihm zu sprechen (siehe Foto unten).

* Schanzen-Zen Hamburg, September 2015: Brad Warner is in Hamburg and screens his movie "Hardcore Zen", a documentary about himself as "unorthodox" zen-punk-monk-master. Two days later, he is offering a meditation day. Unfortunately, I cannot particiapte due to other obligations I have on that day. During the discussion following the movie screening, Brad appears to be a likeable and down-to-earth guy and I have the opportunity to talk to him after the event (see picture below).

Schanzen-Zen 2015

* Domicilum Weyarn bei München, Juni 2018: Ich sitze in meinem Zimmer im Meditationshaus Domicilum und schaue zweifelnd auf den Zeitplan des dreitägigen Zen-Retreats mit Brad Warner. Das ist eine überwältigende Menge Sitz- und Gehmeditation. Dazu auch noch Arbeitsmeditation und andere Worte auf japanisch auf dem Zeitplan, von denen ich gar nicht weiß, was das sein soll. Will ich das wirklich in meinem wohlverdienten Urlaub machen?

* Domicilum Weyarn bei München, June 2018: I sit in my room in the mediation house in Domicilum and look doubtfully at the schedule of the three-day zen retreat with Brad Warner. That is quite an overwhelming amount of sitting and walking meditation. Added to this there is the working meditation and other words in Japanese, I do not know what this is all about. Do I really want to do this in my well-deserved vacation time?

* Es ist ein moderates Retreat, es gibt keine Verbote (Smartphone, Bücher). Gut für jemanden, der, wie ich, noch keine mehrtätigen Retreats gemacht hat. Wir werden dazu angehalten, die 3 Tage größtenteils im Schweigen zu verbringen, aber organisatorische Dinge dürfen besprochen werden.

* It is a moderate retreat, there are no prohibitions (Smartphone, books). Good for someone like me who had not joined multi-day retreats before. We are asked to spend the 3 days in silence for the majority of time but it is allowed to talk about things concerning organisational issues.

* Das Domicilium liegt in der Nähe eines Waldes und umgeben von einem wundervollen Garten an einem Hang. Vogelgesang und Froschgequake sind allgegenwärtig, an einem Tag sehe ich sogar eine Ringelnatter. Haus und Garten sind mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Auch das sehr gute vegetarische Essen wird immer wieder mit Kräutern und Blüten aus dem Garten verziert.

* Domicilium is located near a forest and surrounded by a wonderful garden on a slope. Birdsongs and the croaking of frogs are ubiquitous, one day I even see a ring snake. House and garden are designed with plenty of attention to detail. The very tasty vegeterian food is also decorated with herbs and blossoms from the garden.

Nachgestellte Szene: Dokusan
Recreation/restaging of Dokusan
* Es scheint so, als bräuchte Brad erstmal ein ganz klein wenig Zeit um warm zu werden (was ich selbst sehr gut kenne), aber dann ist er der sympathische Typ, den ich aus 2015 (und aus seinen You Tube Videos) in Erinnerung habe. Er ist beim Dokusan (Einzelgespräch) ein sehr guter Zuhörer. In einem seiner Vorträge erzählt er beispielsweise, dass er Menschen beim Gespräch wirklich versucht zuzuhören anstatt, was die meisten von uns normalerweise tun, schon während das Gegenüber spricht, darüber nachzudenken, was wir gleich dazu sagen wollen. Ich habe den Eindruck, dass er lebt was er lehrt. So vergeht mein relativ langes Dokusan wie ihm im Flug ...

* First off, it seems like Brad needed a wee bit time to become comfortable with something and somebody (what I know very well myself) but then he is the likeable guy I remember from 2015 (and from his You Tube Videos). He is a real good listener during Dokusan (one-on-one conversation). In one of his talks he tells us that he really tries to listen to the other person he is talking to during a conversation instead of thinking about what he wants to say next while the other one is talking - which is how most of us usually act in conversations. My impression is that he lives what he teaches. So, during my relatively long Dokusan time flies …

* Wo wir gerade bei Zeit sind - die Zeit ist eine seltsame Sache. Mal vergeht sie eben wie im Flug, mal fühlt sie sich an als zieht sie sich wie Kaugummi ins Unendliche. Wenn einem dann bei der Sitzmeditation auch so langsam die Gräten anfangen, wehzutun, scheint die Zeit stillzustehen.
Nach einer ziemlich unangenehmen "Sitzung" folgt eine weitere, die letzte für diesen Abend. Eine Nachtigall singt ihren wunderschönen Vogelgesang direkt in die Meditationshalle hinein. Die Zeit vergeht nun wieder in Null Komma Nichts. Am nächsten Morgen fragt sich Brad in seinem Vortrag, was für einen wunderschönen Vogelgesang er beim Sitzen am Abend gehört hat. Wir kommen zusammen dahinter, welcher Vogel es war.
Immer mal wieder lausche ich, ob die Nachtigall ihr wunderschönes Lied vorträgt. In den allerletzten Minuten der letzten Sitzmeditation dieses Retreats singt die Nachtigall wieder bis kurz vor dem Klangschalen-Gong. Als wollte sie uns Tschüss sagen!
(Am Ende dieses Beitrags habe ich gleich nach dem "Haiku" unprofessionelle Ton-Aufnahmen des ulkigen Nachtigall-Gesangs hochgeladen.)

* Speaking of time, time is a strange thing. As mentioned above, sometimes it flies, some other time it feels like it drags on forever like a bubble gum (as we say in German). When your bones start aching on top of that, time seems to stand still.
After a quite unpleasant "sitting" follows another, the last one for this evening. A nightingale sings its wonderful song into the meditation hall. Now time goes by double-quick again. On the next day, Brad is wondering what kind of bird it was he heard the night before. We are figuring it out togehter.
Time and again, I listen carefully whether the nightingale recites its beautiful song. During the very last minutes of our last sitting meditation of this retreat, the nightingale sings until just before the bell rings. As if it wanted to tell us Goodbye!
(At the end of this entry, right after the "Haiku", I uploaded non-professional recordings of the weird nightingale songs.)

* Bei seinem Abschiedsvortrag trägt Brad uns dann noch seinen "Vogelgesang" vor. Nach der letzten Gehmeditation kommt er mit einer Gitarre herein. Ein paar Nächte zuvor hatte er von einem Lied geträumt, das er nun zum Besten gibt. "What's so funny bout peace and love and understanding" berühmt geworden durch Elivs Costello. Ich kannte das Lied vorher nicht, aber ich mag den Text sofort. Ich habe übrigens beim googeln gesehen, dass es auch eine Version dieses Liedes von den Toten Hosen gibt. ;)
Ohne Zugaben kann Brad dann seinen Vortrag an diesem Tag natürlich nicht beenden, so dass er noch Songs seiner Band Zero Defex und - zu meiner Freude - "Purple Haze" und "Voodoo Chile" von Jimi Hendrix spielt. Woohoo!!! ;)

* On his leave-taking talk, Brad is performing his "bird songs". After the last walking Meditation he comes in with a guitar. A couple of nights before, he dreamed of a song he is sharing with us now. "What's so funny bout peace and love and understanding", a song made popular by Elvis Costello. I did not know that song before but I like the lyrics right away.
Of course, Brad cannot leave without playing encors so that he is playing songs of his band Zero Defex and - to my great joy - "Purple Haze" and "Voodoo Chile" by Jimi Hendrix. Woohoo!!! ;)

* Ich freue mich über jeden einzelnen, der bei unserer kleinen Gruppe dabei war sowie über die Menschen vom Domicilium, die dies alles ermöglicht haben. Ich danke Brad, dass er die Strapazen auf sich genommen hat, nach Europa zu kommen. Ich freue mich, dass ich mich auf dieses kleine Abenteuer eingelassen habe. Ich danke meinem Mann, dass er mich von Schleswig-Holstein nach Bayern begleitet und in einer nahegelegenen Pension Urlaub gemacht hat. Und ich danke den Vögeln und den anderen Gartenkreaturen, allen voran der Nachtigall!

* I rejoice at each individual who participated in our relatitively small group as well as at erveryone at Domicilium who made this all possible. I thank Brad that he undertook the tribulations of coming to Europe. I am glad that I let myself in for this small adventure. I thank my husband for accompanying me from Northern Germany to Bavaria and staying in a guesthouse nearby. And I thank the birds and all the other garden creatures, especially the nightingale!

Eine Art Haiku * A kind of Haiku 
(Sesshin = Retreat, Zendo = Meditationshalle/Meditation hall) 

Ich sitze mein erstes Sesshin 
Schräg-klingendes Zendo 
Gesang einer Nachtigall

Sitting my first sesshin
Weird sounding zendo
Birdsong of a nighingale

Samstag, 17. Februar 2018

"How we sit zazen is how we live our life"


Please find an English summary of this entry written in German at the end of this post.

Kürzlich habe ich nach längerer Zeit mal wieder zwei Episoden des empfehlenswerten Podcasts "The Zen Studies Podcast" gehört. In der Episode 47 "How to Guide Your Own Meditation Part 1: Do Something, Don’t Just Fall Asleep" fiel der Satz "How we sit zazen is how we do everything" (auf deutsch: "Wie wir im zazen sitzen/meditieren ist wie wir alles tun"). Beim nächsten Sitzen (Zazen/Meditieren) fiel mir der Satz wieder ein, nachdem ich mich mal wieder in Gedankenketten verloren hatte. Allerdings erinnerte ich mich etwas anders an ihn: "How we sit zazen is how we live our life" (auf deutsch: "Wie wir im zazen sitzen/meditieren ist wie wir unser Leben leben"). Diese Version gefällt mir besser, vielleicht habe ich sie sogar schon mal irgendwo anders gelesen oder gehört.

Wenn ich mich sonst in Gedankenketten verliere, kehre ich zurück zu einer Körperempfindung, einem Geräusch, einem Geruch (manchmal duftet ein Duschgel oder ähnliches) etc. Dies mache ich immer noch. Seitdem ich mich an diesen Satz erinnert habe, frage ich mich allerdings auch hin und wieder, wenn ich mal wieder abschweife, "wie will ich leben?" oder einfach nur "wie?". Es geht ein bisschen in die Richtung von "what is this?", eine Fragestellung die Martine Batchelor lehrt, die im koreanischen Zen unterwiesen wurde. Mit diesem "what is this?" oder "was ist das?" konnte ich vor einem Jahr, als ich den Online-Kurs von ihr mit gemacht habe, nicht viel anfangen. Wahrscheinlich ist mein Ansatz auch gar nicht zu vergleichen und es ist doch etwas völlig anderes.

Bei mir bewirkt diese Frage "wie (will ich leben)?" kurz innezuhalten, ob ich diesen Gedanken, denen ich gerade Raum schenke, tatsächlich gerade folgen will. Will ich gerade, dass dieser Songtext in meinem Kopf herumschwirrt, will ich mich gerade über jemanden ärgern, will ich schon wieder über irgend etwas, was ich noch zu tun habe nachdenken? Oder will ich jetzt einfach nur in diesem Moment sein? Manchmal kann es sein, dass man an etwas Schönes denkt und eigentlich nicht davon ablassen will. Dann ist das auch okay. Es geht nicht darum, etwas zu ändern oder zu verbessern. Es geht darum, innezuhalten und zu erkennen, was man gerade wirklich will.

Ich habe gemerkt, dass es sich für mich auch lohnt, sich diese Frage im Alltag zu stellen. Will ich jetzt eine schöne Zeit mit meinem Partner verbringen, oder mit ihm irgendein Problem aus dem Alltagsleben diskutieren. Zumindest komme ich danach wieder schneller in den Moment zurück, der jetzt gerade ist und den ich erleben will.

English summary:
The sentence "How we sit zazen is how we do everything" from Episode 47 "How to Guide Your Own Meditation Part 1: Do Something, Don’t Just Fall Asleep" of the recommendable podcast "The Zen Studies Podcast" was an eye opener to me. Though I have remembered it a little bit differently during my next meditation session, i. e. as "How we sit zazen is how we live our life", this sentence and the following questions "how would I like to live my life?" or just "how...?" emerging from it, have been serving as an "anchor" since. An "anchor" like the more common anchors just as returning to the breath or listening to sounds etc. This new anchor helps me to pause and ask myself whether I want to get lost in the thoughts just arising, whether I want to get angry about something or someone now, whether I want to go through my to do list while meditating. These questions also help me in my daily life.

Donnerstag, 28. Dezember 2017

In der Dunkelheit da ist Helligkeit - Rückschau und Vorschau

In der Helligkeit da ist tiefste Dunkelheit,
hafte nicht an der Dunkelheit.
In der Dunkelheit da ist Helligkeit,
aber suche nicht nach der Helligkeit.
Dunkelheit und Helligkeit wechseln einander ab
wie beim Gehen der vordere und der hintere Fuß.
Jedes Phänomen hat seinen Wert.
- Sandōkai  (Sekito Kisen, 700–790) 

Within the light there is darkness,
but do not be attached to that darkness.
Within the darkness there is light,
but do not look for that light.
Darkness and light alternate with one another
like the foot before and the foot behind in walking.
Each thing has its own intrinsic value.
- Sandōkai  (Sekito Kisen, 700–790) 

In dem (Hör-)Buch "Nothing holy about it" hörte ich  zum ersten mal bewusst immer wieder Zitat-Varianten der zwei Zeilen aus dem Sandōkai, in denen es um die Dunkelheit und die Helligkeit geht. Diese haben mich sofort sehr angesprochen.

Diesen Blog habe ich Anfang des Jahres ins Leben gerufen, um weitere Erfahrungen auf dem Gebiet der Mediation und des Ashtanga Yogas zu machen und diese für mich festzuhalten. Im März nahm ich an einem Online-Meditations-Kurs mit Martine Batchelor teil, aus dem ich einige Anregungen hinsichtlich meiner Meditationspraxis für mich mitgenommen habe. Im April besuchte ich einen Ashtanga-Yoga-Workshop mit dem sagenhaften David Swenson. Es war unglaublich toll, Ashtanga Yoga live von einem solchen begabten Übenden zu sehen. Im Juni war ich 2 x bei einer Thich-Nhath-Hanh-Meditationsgruppe. Es war eine gute Erfahrung, aber nicht so ganz mein Ding. Davon abgesehen war es auch etwas weit von meinem Wohnort entfernt. Dafür habe ich inzwischen eine Zen-Gruppe in meiner Nähe gefunden, die ich bereits einige Male besuchte. Dort gefällt es mir gut. Eine absolute Bereicherung im Jahr 2017 war der 5-Tage-Intensivkurs Achtsames Selbstmitgefühl (Mindful Selfcompassion). Ich habe viel über mich und für meine Meditationspraxis gelernt sowie wunderbare Kontakte geknüpft, die noch andauern.

Nachdem Erfolg dieses 5-tägigen Intensivkurses habe ich mich dann endlich getraut, ein Schweige-Zen-Retreat mit Brad Warner für 2018 zu buchen. Auch die oben genannte Zen-Gruppe werde ich im Jahr 2018 weiterhin besuchen. Daneben möchte ich mich mit den Zen-Texten wie oben zitiert beschäftigen, beispielsweise mit dem Sandōkai, aber auch mit der deutschen Übersetzung des Shōbōgenzō von Nishijima/Cross/Linnebach (Band 1 bis Band 4). Seit Weihnachten bin ich im Besitz aller vier Bände. :)

Neben dem Sitzen (Meditieren) sollen Partnerschaft und Familie, Yoga, Spaß, Meer, Freunde, Fotografie, Musik sowie Zufriedenheit auch mein Jahr 2018 wieder bereichern.

Postscriptum oder Last but not Least:
Manche Dinge sind schon so zur Selbstverständlichkeit geworden, dass sie kaum Erwähnung finden, obwohl sie alles andere als selbstverständlich sind. Dazu zählt der Unterricht mit meiner grandiosen Yogalehrerin, der jetzt schon 2,5 Jahre andauert und sicherlich noch viele Jahre andauern wird. Eine so kompetente Yogalehrerin in der Nähe zu haben ist wirklich ein Geschenk. Genauso wie die Freundschaft, die daraus erwachsen ist. Dafür bin ich unendlich dankbar!





Samstag, 18. November 2017

5-Tage-Intensivkurs Achtsames Selbstmitgefühl (Mindful Selfcompassion)



„Wer macht denn wohl sowas?“
Mit dieser Frage im Hinterkopf über die anderen mir noch unbekannten Teilnehmer mache ich mich auf den Weg zur Akademie am Meer auf Sylt zum 5-Tage-Intensivkurs „Achtsames Selbstmitgefühl“ (Mindful Selfcompassion) von Evelyn Rodtmann und Christel von Scheidt. Schon im März 2017 hatte ich den im November stattfindenden Kurs gebucht. Zuvor hatte ich das Buch „AchtsamesSelbstmitgefühl“ von Christopher Germer gelesen, welches mich sehr begeistert hatte. Die Übungen und Anregungen ließen sich aber nicht so einfach im Alltag umsetzen. Außerdem wollte ich endlich mal einen längeren Meditationskurs besuchen, der nicht gleich ein kompletter Schweigekurs ist. Dazu kommt, dass ich sowieso eine ganz besondere Zuneigung zur Natur auf der Insel Sylt pflege.


Ich komme bei Nieselregen an der Akademie am Meer an, das Verwaltungsgebäude ist bereits geschlossen. Jedoch begegne ich einem sehr hilfsbereiten Mitarbeiter, der mir zeigt, wo mein Schlüssel liegt, mir das Haus mit meiner Unterkunft zeigt und mir auch alle sonstigen Informationen zukommen lässt. Und dies alles obwohl er schon längst Feierabend hat. Wenn das nicht ein perfekter Start ist.


Klappholttal, die Akademie am Meer, liegt zwischen den Nordseebädern Kampen und List. Die Volkshochschule Klappholttal ist eine Stätte der Jugend- und Erwachsenenbildung. Als Teilnehmer eines Kurses oder als Urlaubsgast wohnt man in einfachen, behaglich eingerichteten Einzel-, Doppel- oder Mehrbetthäusern. Die Häuser liegen verstreut im akademieeigenen Dünengebiet, das 7,5 ha umfasst (siehe auch: http://www.akademie-am-meer.de).


Es hat etwas von einem kleinen Dorf, in dem Menschen aller Coleur eine Vielzahl von VHS-Intensivkursen belegen. Das Ausmaß des Angebots wird mir jedoch erst beim Besuch des Speisesaals bewusst. Sind dies alles Menschen von meinem Kurs? Nein, das kann nicht sein. Erstmal einen Teller nehmen und diesen mit Leckereien vom Büffet auffüllen. Aber wo kann ich mich denn nun hinsetzen? Ah, da ist ein 4er-Tisch frei. Oh nee, da ist ein Schild, dass es sich hierbei um den Tisch für eine QiGong-Gruppe handelt. Nach ein wenig tolpatschigem Herumgeiere finde ich dann doch den Tisch, der für „mein“ Seminar reserviert ist. Ein paar Menschen sitzen schon dort, andere gesellen sich nach und nach dazu … Ich werde neugierig! Man kommt ins Gespräch.


Nach dem Abendessen treffen wir uns in unserem Seminarraum. Für jeden liegen 2 Decken auf 2 Yogamatten bereit. Es ist gemütlich und einladend. Die Seminarleiterinnen sind so sympathisch wie Sie auf Ihrer Webseite wirken. Was ein Glück! Wir kommen zunächst mit einer kurzen Meditation im hier und jetzt an. Irgendwann beginnt die Vorstellungsrunde. Hierbei fällt mir sofort positiv auf, dass wir uns nicht reihum vorstellen, also nicht einer gezwungen ist, mit der Vorstellung seiner Selbst zu beginnen, nur weil er oder sie zufällig am Rand sitzt, sondern jeder sich seinen Zeitpunkt selbst auswählen kann. Ich stelle fest, dass ich es die nächsten Tage mit interessanten Menschen zu tun haben werde und gehe nach unserem ersten Zusammentreffen mit einem äußerst angenehmen Gefühl ins Bett.


Aber worum genau geht es jetzt eigentlich in dem Seminar genau? Es geht darum eine geistige Haltung zu erlernen und zu entwickeln, um sich selbst mit Freundlichkeit und Akzeptanz zur Seite zu stehen - auch in schwierigen Momenten den Lebens. Jeder von uns kennt den inneren Kritiker. Schon in einer der ersten Übungen am zweiten Tag wird uns allen sehr bewusst, wie stark dieser innere Kritiker in jedem von uns „wütet“. Zunächst stellen wir uns vor, was wir zu einem guten Freund sagen, wenn dieser in einer Krise steckt oder wenn ihm etwas misslungen ist. Danach stellen wir uns vor, was wir in einer ähnlichen Situation zu uns selbst sagen, wenn wir in einer Krise stecken oder uns etwas misslungen ist. Der Unterschied, den in unserer Gruppe alle von uns ausmachen können, ist aufrüttelnd. Um uns selber mit mehr Freundlichkeit im Leben zu begegnen und unser Leben so letztendlich auch weniger stressig zu erleben, bekommen wir Theorie veranschaulicht - mittels Flipchart und Filmmaterial - und beruhend auf psychologischen Forschungsergebnissen und wir erlernen Achtsamkeits- und Meditations-Übungen, die ihren Ursprung unter anderem im Buddhismus haben.


Im weiteren Verlauf der Tage – wir haben uns alle schon besser kennengelernt – machen wir auch Partnerschaftsübungen und tauschen uns in Kleingruppen aber auch immer wieder in der großen Gruppe aus. Wenn beabsichtigt ist, sich nach den Übungen in Kleingruppen auszutauschen, wird von den Gruppenleiterinnen immer darauf hingewiesen, dass man sich als Thema für die Übung eines aussuchen soll, welches man auch in der Kleingruppe offenbaren möchte. Evelyn und Chris haben das was sie lehren wirklich verinnerlicht, denn sie führen uns im Gespräch immer wieder geschickt ins hier und jetzt. Beim Auftauchen von schwierigen Gefühlen stehen die beiden jedem einzelnen stets zur Seite. Einzelgespräche nach den Seminarzeiten werden vielfach in Anspruch genommen.


In den freien Zeiten bleibt Zeit um die Insel zu erforschen. Nur ein paar Meter von dem beschaulichen „Dorf“ die Düne hinauf, schon wird man von der lebendigen Nordsee empfangen.


Das Wetter ist wechselhaft, aber der freie Vormittag wird von dem starken Team der beiden Kursleiterinnen gekonnt mit Hinblick auf die Wettervorhersage eingeplant. Einige von uns mieten sich Fahrräder, andere machen Spaziergänge am Meer Richtung Kampen oder nehmen die Fähre nach Dänemark, wieder andere, nämlich unsere Gruppe, besuchen den nördlichsten Punkt Deutschlands am Ellenbogen (wahlweise auch schon mal irrtümlich als "Wir fahren doch heute zum Knie?" bezeichnet), an dem sich zufällig gerade zig Seehunde um eine "rastende Robbe" scharen.


Abends kann man sich über das Gelernte, schon zuvor besuchte Retreats und Workshops oder interessante Bücher im Gemeinschafts- oder Glashaus austauschen, zusammen lachen, stricken o. ä.

Erwähnen möchte ich außerdem noch die vierstündige freiwillige Schweigezeit, an der alle Teilnehmer einen Nachmittag teilgenommen haben. Hierbei kann man ein wenig austesten, ob eventuell ein Schweigeretreat etwas für einen ist. Wir nehmen schweigend in der Gruppe unser Essen ein (welches mir an allen Tagen übrigens überaus gut geschmeckt hat, obwohl ich sehr pingelig bin) und unternehmen beispielsweise einen Genuss-Spaziergang im Schweigen.


Allerdings tat mir die Frau aus einem anderen Kurs etwas leid, die ich in den Dünen traf und die mit mir ein nettes Gespräch beginnen wollte. Ich hoffe, ich konnte ihr höflich verständlich machen, warum ich gerade nicht für ein Gespräch zu haben war ... Alle Teilnehmer haben die Stunden im Schweigen sehr genossen.


Nach intensiven Tagen in der Gemeinschaft und ebenso intensiven Ausflügen in die Natur sowie in die eigenen Gefühlswelten - „dies ist kein Wohlfühlkurs“ - ging der Kurs dann schon seinem Ende entgegen. Jeder hat etwas aus dem Kurs für sich mitgenommen, da Evelyn und Christel es schafften, auf alle 12 Personen individuell einzugehen. Davor ziehe ich meinen Hut.


Als Gruppe haben wir mitgenommen, wie schnell eine Gemeinschaft von Fremden zu Bekannten und Freunden zusammenwachsen kann, dass jeder oft mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hat, teilweise aber auch mit ganz anderen. Jeder in der Gruppe hat seine Berechtigung, jeder kann einem die Augen öffnen oder ganz viel Unterstützung geben. In der Abschlussrunde verrate ich, dass ich, je näher der Kurs rückte, doch auch ein paar Zweifel hatte.
Frage: „Wer macht denn wohl sowas?“
Antwort: „Menschen wie Du und ich, die sich für mehr interessieren als nur für Konsum und Karriere, die schon die ein oder andere Krise gemeistert haben und lernen möchten freundlicher mit sich selbst und mit der Welt umzugehen.“


Ich fahre auf der Straße, die von Klappholttal Richtung Westerland führt zum Terminal des Syltshuttles. Das tiefstehende sonnige Novemberlicht schafft eine atemberaubende Atmosphäre. Schwalbenschwärme und ein Star-Trek-Soundtrack („That new car smell“) begleiten mich auf meinem Weg über die Insel. Wie oft sagt man heutzutage „Alles gut“. Aber jetzt gerade in diesem Moment ist wirklich alles gut so wie es ist ...
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Links:

Samstag, 12. August 2017

Tagebuch/Notizbuch von kitaken (Yoga, Meditation etc.)

English summary at the bottom of this entry!
* Tagebuch schreibe ich schon seit ich des Schreibens fähig bin (Grundschulalter). Natürlich hat sich der Inhalt über die Jahrzente geändert. Als ich begann, zu meditieren, habe ich in regelmäßigen Abständen etwas ins Tagebuch geschrieben. Seit geraumer Zeit aber (mindestens 2 - 3 Jahre), schreibe ich täglich etwas in ein - ich nenne es mal - "Aktionstagebuch" ("spirituelles" Tagebuch ist mir zu esoterisch ...). Ich brauche bald ein neues Buch und bin beim Googeln über den Shop von Kitaken gestoßen.

* Ich habe dann auch gleich noch ein Notizbuch zum Verschenkden mitbestellt. Kenji Kitahama von Kitaken schickt Euch verschiedene Muster zu. Ihr könnt das Notizbuch noch durch eigenen Text individualisieren lassen (mein Buch hat den Titel "Nordwolken", analog zu meinem anderen Blog) und den Buchrücken (hier blau, bei meinem Buch dunkelrot) könnt Ihr auch auswählen. Die Bücher sind toll verarbeitet und wurden sehr schnell geliefert.

* Oben noch zwei Beispiele aus meinem aktuellen "Aktionstagebuch", wobei es sich um ein ähnliches Buch gleichen Musters von Buch und Box handelt (kann ich ebenfalls empfehlen). Hier vermerke ich täglich in verschiedenen Farben etwas zu meiner Yogapraxis, zur Meditation, autogenem Training, Dinge, die am Tag passiert sind, Dinge für die ich beispielsweise dankbar bin und inspirierende Zitate.

* This blog entry deals with the beautiful handmade notebooks and journals made by a shop called Kitaken and that I regularly write a yoga and meditation journal embellished with quotes and other entries in different colours. The quote on the last picture of this entry shows my category "inspirational quotes" and it is a quote by Dogen meaning:

"Flowers, while loved, fall; and weeds, while hated, flourish."

Sonntag, 23. April 2017

Irrglauben / Misconceptions (Meditation)


*[DE] Dieses Bild sah ich Freitag beim Bäcker, als ich mein Mittagessen einnahm. Es gefällt mir obwohl dieser Imperativ einen Irrglauben widerspiegelt. Es wird uns nie gelingen, den Geist vollends zum Schweigen zu bringen. Das ist noch nicht einmal das "Ziel" bei der Meditation. Dazu ein Zitat von Charlotte J. Beck:

"Wir werden 'unsere konzeptionellen Gedanken los', wenn wir, durch beharrliches Beobachten, die Irrealität unserer ichbezogenen Gedanken erkennen."

Wir wollen unseren Geist also nicht völlig von jeglichen Gedanken befreien sondern erkennen, dass die Aktivität unseres Geistes nur Gedanken sind, Gedanken, die auch nur Gedanken sind und nicht die Realität darstellen.

Über weitere Fehlannahmen zum Thema Meditation kann man hier lernen. Die Seite ist allerdings auf Englisch. In dem sehr guten Buch "Die Praxis der Achtsamkeit. Eine Einführung in die Vipassana-Meditation" von Bhante Henepola Gunaratana kann man ebenfalls über Irrglauben zum Thema lesen. Ich habe kürzlich die englische Ausgabe ("Mindfulness in Plain English") gelesen und bin ziemlich begeistert von der Klarheit, mit der das Thema Meditation dort beschrieben wird!

*[EN] I saw this picture at the bakery while having lunch on Friday. I like it although this imperative reflects a misconception. You will never manage the brain to shut up completely. And that is not even a "goal" you have while medidtating. Here is a quote by Charlotte J. Beck what meditation is about:

"We 'rid ourselves of conceptual thought' when, by persistent observation, we recognize the unreality of our self-centered thoughts."

So, you do not want to free your mind of all thoughts completetly but to see that your brain activity is just about having thoughts, thoughts that are just thoughts, not reality.

You can learn about further misconceptions on meditation here. The highly recommendable book "Mindfulness in Plain English" by Bhante Henepola Gunaratana includes a chapter on such misconceptions as well. I have read the book recently and I am quite impressed about the clarity the author manages to describe the subject of meditation!

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Links:

Freitag, 17. März 2017

Realize Online Meditations-Kurs / Realize Online Meditation Course

*[DE] Inzwischen gibt es zahlreiche Angebote von Meditations-Kursen und -Retreats. Die Schwierigkeit liegt darin, einen Kurs zu finden, der zu einem passt, das heißt, er sollte für mich eher traditionsungebunden sein, und örtlich erreichbar sowie zeitlich wahrnehmbar sein. Gar nicht so einfach (wenn man auf dem Land lebt). Glücklicherweise gibt es inzwischen Meditationskurse, die man online wahrnehmen kann. Hier möchte ich die Möglichkeit vorstellen, an einem solchen Kurs bei realizemedia teilzunehmen.
*[EN] Meanwhile, there are numerous offers of meditation courses and retreats. The difficulty lies in finding a course that is the right one for you, i.e. for me I prefer it to be rather not bound by any tradition, and finding a course that is within reach locally and that can be attended in your spare time. Not that easy (when living in the country). Fortunately, there are meditation courses one can attend online nowadays. I would like to tell you about participating in such a course with realizemedia.

*[DE] Nachdem ich ein Buch von Martine Batchelor gelesen habe (mehr dazu weiter unten), habe ich mich dazu entschlossen, an ihrem Online-Kurs "Deepening the practice, exploring consciousness" teilzunehmen. Wie funktioniert also so ein Online-Kurs? Jeden Mittwoch im März werden bei diesem Kurs einstündige Lehrreden von Martine online gestellt (verfügbar als Online-Video sowie als Audio-Download). Sie befassen sich mit jeweils einem Thema und am Ende gibt es eine zehn- bis fünfzehnminütige geführte Meditation. Jeden Sonntag im März treffen sich die Teilnehmer aus aller Welt in einem Chat. Dort können sie der Kursleiterin, hier Martine Batchelor, Fragen zu den Lehrreden und Meditationen oder auch allgemeine Fragen stellen. Die Fragen werden dann per Audiostream beantwortet. Außerdem gibt es ein Diskussionsforum, in dem sich die Teilnehmenden austauschen können. Bei diesem Kurs bietet Martine sogar an, auch hier unter der Woche Fragen zu beantworten. Ich finde es empfehlenswert, das es eine gute Gelegenheit bietet, von renommierten Lehrern zu lernen.
*[EN] After reading a book by Martine Batchelor (more on this below), I decided to participate in her online course "Deepening the practice, exploring consciousness". So, how does such an online course work? Each Wednesday in March 60 minute teachings, including guided meditations, are launched online (available as online video and audio download). Each Sunday in March the participants from all over the world meet in a chat room where they can ask the teacher, here Martine, questions on the teachings, meditations or they can ask general questions. Furthermore, there is a discussion forum for the participants. In this course Martine even offers to answer questions in the forums during the week. I think a course like this is recommendable because it is a good opportunity to learn from renowned teachers.
*[DE] Martine Batchelor führte 10 Jahre lang das Leben einer Zen-Nonne in Korea, später ging sie mit ihrem Mann Stephen Batchelor nach England. Dort lernte sie die Vipassana-Meditation (Theravada) kennen. In ihrem Buch "Meditation" stellt sie Praktiken aus der Zen-, der Theravada- und der tibetischen Tradition vor. Das Buch ist eines meiner Lieblingsbücher zu dem Thema, da es verständlich und undogmatisch ist, lebhafte und humorvolle Anekdoten aus Martine's Leben und gute Praxistipps enthält. Jedes Kapitel beschäftigt sich mit einem Thema (z. B. Ethik, Mitgefühl etc.) und endet mit Hinweisen sowohl zur formellen als auch zur informellen Praxis und einer geführten Meditation.
*[EN] Martine Batchelor led the life of a zen nun in Korea for 10 years, later she went to England with her husband Stephen Batchelor where she became acquainted with the vipassana meditation (Theravada). In her book "Meditation for life", she presents practices from zen, theravada and Tibetan buddhism. The book is definitely among my favourites on this topic as it is intelligible and undogmatic and because it contains vivid anecdotes from Martine's life as well as good hints on practice. Each chapter deals with one topic (e.g. ehtics, compassion etc.) and ends with suggestions for both formal and informal practice as well as a guided meditation.
*[DE] Mit diesem Bild wünsche ich Euch allen frühlingshafte Leichtigkeit und hoffe, Ihr seid neugierig auf Martine's Buch und Online-Meditations-Kurse geworden. Abschließend noch ein Zitat aus Martine's Buch:

"Gebrauchen Sie bei der Meditation Ihren gesunden Menschenverstand. Passen Sie sich je nach Umstand an oder lassen Sie los und hüten Sie sich davor, Dinge allzu ernst zu nehmen oder übertrieben fromm zu werden."
("Meditation" - Martine Batchelor, S. 14)
*[EN] With this picture, I am wishing all of you spring-like ease and hope you have become curious about Martine's book and online meditation courses. I would like to conclude this entry with a quote from Martine's book:

"Use your common sense. Adapt yourself depending on circumstances or let go and beware of taking things overly seriously or becoming devout over the top."
("Meditation for life" - Martine Batchelor, loosely translated from the German version on page 14)

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