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Mittwoch, 17. Juni 2020
Ein Jahr ohne Alkohol
* Schon wieder ist ein Jahr vergangen. Nämlich ein Jahr in dem ich keinen Alkohol/keine alkoholischen Getränke zu mir genommen habe habe.
2019 hörte ich das interessante Hörbuch "Why We Sleep: The New Science of Sleep and Dreams" by Matthew Walker. Unter anderem war ich entsetzt über seine Ausführungen, wie Alkohol, den man am Abend konsumiert, den Schlaf beeinträchtigt. Ich hörte außerdem 2 Podcast Episoden, in denen Interview-Gäste vorkamen, die mindestens ein Jahr keinen Alkohol getrunken hatten: Bevegt Pocast #163 "Ein Jahr ohne Alkohol: Ein Erfahrungsbericht" und Rich Roll podcast #444 with Andy Ramage. Empfehlen möchte ich ferner die Podcast-Episode zum Thema "Straight Edge" von Vegup Radio (27.04.2017).
* Again one year went by. For me, in particular one year without drinking any alcohol/alcoholic beverages.
In 2019 I listened to the interesting audio book called "Why We Sleep: The New Science of Sleep and Dreams" by Matthew Walker. Among others, I was appalled by his statements on how alcohol, when consumed in the evening, affects sleep. I also listened to two podcast episodes including interview partners/guests who did not drink any alcohol for at least one year or more: Bevegt Pocast #163 "Ein Jahr ohne Alkohol: Ein Erfahrungsbericht" (German only) and Rich Roll podcast #444 with Andy Ramage. Furthermore, I would like to recommend the podcast episode on the subject of "Straight Edge" recorded by Vegup Radio (27.04.2017) (German only).
* In mir wuchs eine Idee. Nach dem Besuch einer Hochzeit Anfang Juli 2019, bei der ich nüchtern blieb und es mir gut gefiel, beschloss ich, mindestens ein Jahr keinen Alkohol zu trinken. Da ich schon seit einigen Wochen zuvor keinen Alkohol getrunken hatte, kenne ich das genaue Datum nicht, an dem mein Jahr ohne Alkohol begann. Allerdings aß ich an Weihnachten Eierlikörtorte und nahm während einer Erkältung Hustensaft ein, der Alkohol enthielt. Wenn man sich für ein Jahr ohne Alkohol entscheidet und dies nicht aus rein gesundheitlichen Gründen tut, kann man sich seinen eigenen Rahmen setzen. Für mich war es wichtig, keine alkoholischen Getränke zu mir zu nehmen. Ich bemerkte, dass mir der Alkohol in den Cocktails, die ich ganz gerne mal trinke, gar nicht fehlte. Es gibt im Internet so viele gute Rezepte für erfrischende alkoholfreie Getränke. Ich kann zum Beispiel das Buch "Alkoholfreie Drinks: Die perfekten Begleiter von Frühstück bis Dinner" auf dem ersten Foto empfehlen. Außerdem habe ich gerade neulich endlich eine alkoholfreie Variante für "Aperol" Spritz gefunden.
* An idea grew. After attending a wedding at the beginning of July 2019 during which I had stayed sober and had liked it, I decided not to drink any alcohol at least for one year. As I had not drunken any alcohol a couple of weeks before, I do not know the exact date when my year without alcohol actually started. What I did do is eating a cake with egg liqueur on Christmas and taking a cough syrup containing alcohol during a cold. When you do one year without alcohol and it is not for pure health reasons alone, you can set your own frame and limits. To me it was important not to drink any alchoholic beverages. I realized that I do not need alcohol in the cocktails I liked so much. There are many good online recipes of refreshing non-alcoholic drinks. I can also recommend the book on the first photo. Additionally, I have finally found a recipe for a non-alcoholic version of "Aperol" Spritz just recently.
Donnerstag, 28. Dezember 2017
In der Dunkelheit da ist Helligkeit - Rückschau und Vorschau
In der Helligkeit da ist tiefste Dunkelheit,
hafte nicht an der Dunkelheit.
hafte nicht an der Dunkelheit.
In der Dunkelheit da ist Helligkeit,
wie beim Gehen der vordere und der hintere Fuß.
Jedes Phänomen hat seinen Wert.
- Sandōkai (Sekito Kisen, 700–790)
Within the light there is darkness,
but do not be attached to that darkness.
Within the darkness there is light,
but do not look for that light.
Darkness and light alternate with one another
like the foot before and the foot behind in walking.
Each thing has its own intrinsic value.
- Sandōkai (Sekito Kisen, 700–790)
In dem (Hör-)Buch "Nothing holy about it" hörte ich zum ersten mal bewusst immer wieder Zitat-Varianten der zwei Zeilen aus dem Sandōkai, in denen es um die Dunkelheit und die Helligkeit geht. Diese haben mich sofort sehr angesprochen.
Diesen Blog habe ich Anfang des Jahres ins Leben gerufen, um weitere Erfahrungen auf dem Gebiet der Mediation und des Ashtanga Yogas zu machen und diese für mich festzuhalten. Im März nahm ich an einem Online-Meditations-Kurs mit Martine Batchelor teil, aus dem ich einige Anregungen hinsichtlich meiner Meditationspraxis für mich mitgenommen habe. Im April besuchte ich einen Ashtanga-Yoga-Workshop mit dem sagenhaften David Swenson. Es war unglaublich toll, Ashtanga Yoga live von einem solchen begabten Übenden zu sehen. Im Juni war ich 2 x bei einer Thich-Nhath-Hanh-Meditationsgruppe. Es war eine gute Erfahrung, aber nicht so ganz mein Ding. Davon abgesehen war es auch etwas weit von meinem Wohnort entfernt. Dafür habe ich inzwischen eine Zen-Gruppe in meiner Nähe gefunden, die ich bereits einige Male besuchte. Dort gefällt es mir gut. Eine absolute Bereicherung im Jahr 2017 war der 5-Tage-Intensivkurs Achtsames Selbstmitgefühl (Mindful Selfcompassion). Ich habe viel über mich und für meine Meditationspraxis gelernt sowie wunderbare Kontakte geknüpft, die noch andauern.
Nachdem Erfolg dieses 5-tägigen Intensivkurses habe ich mich dann endlich getraut, ein Schweige-Zen-Retreat mit Brad Warner für 2018 zu buchen. Auch die oben genannte Zen-Gruppe werde ich im Jahr 2018 weiterhin besuchen. Daneben möchte ich mich mit den Zen-Texten wie oben zitiert beschäftigen, beispielsweise mit dem Sandōkai, aber auch mit der deutschen Übersetzung des Shōbōgenzō von Nishijima/Cross/Linnebach (Band 1 bis Band 4). Seit Weihnachten bin ich im Besitz aller vier Bände. :)
Neben dem Sitzen (Meditieren) sollen Partnerschaft und Familie, Yoga, Spaß, Meer, Freunde, Fotografie, Musik sowie Zufriedenheit auch mein Jahr 2018 wieder bereichern.
Postscriptum oder Last but not Least:
Manche Dinge sind schon so zur Selbstverständlichkeit geworden, dass sie kaum Erwähnung finden, obwohl sie alles andere als selbstverständlich sind. Dazu zählt der Unterricht mit meiner grandiosen Yogalehrerin, der jetzt schon 2,5 Jahre andauert und sicherlich noch viele Jahre andauern wird. Eine so kompetente Yogalehrerin in der Nähe zu haben ist wirklich ein Geschenk. Genauso wie die Freundschaft, die daraus erwachsen ist. Dafür bin ich unendlich dankbar!
Samstag, 18. November 2017
5-Tage-Intensivkurs Achtsames Selbstmitgefühl (Mindful Selfcompassion)
„Wer macht denn wohl sowas?“
Mit dieser Frage im Hinterkopf über
die anderen mir noch unbekannten Teilnehmer mache ich mich auf den
Weg zur Akademie am Meer auf Sylt zum 5-Tage-Intensivkurs „Achtsames
Selbstmitgefühl“ (Mindful Selfcompassion) von Evelyn Rodtmann und Christel von Scheidt. Schon im März 2017 hatte ich den im November
stattfindenden Kurs gebucht. Zuvor hatte ich das Buch „AchtsamesSelbstmitgefühl“ von Christopher Germer gelesen, welches mich sehr
begeistert hatte. Die Übungen und Anregungen ließen sich aber nicht
so einfach im Alltag umsetzen. Außerdem wollte ich endlich mal einen
längeren Meditationskurs besuchen, der nicht gleich ein kompletter
Schweigekurs ist. Dazu kommt, dass ich sowieso eine ganz besondere
Zuneigung zur Natur auf der Insel Sylt pflege.
Ich komme bei Nieselregen an der
Akademie am Meer an, das Verwaltungsgebäude ist bereits geschlossen.
Jedoch begegne ich einem sehr hilfsbereiten Mitarbeiter, der mir
zeigt, wo mein Schlüssel liegt, mir das Haus mit meiner Unterkunft
zeigt und mir auch alle sonstigen Informationen zukommen lässt. Und
dies alles obwohl er schon längst Feierabend hat. Wenn das nicht ein
perfekter Start ist.
Klappholttal, die Akademie am Meer,
liegt zwischen den Nordseebädern Kampen und List. Die
Volkshochschule Klappholttal ist eine Stätte der Jugend- und
Erwachsenenbildung. Als Teilnehmer eines Kurses oder als Urlaubsgast
wohnt man in einfachen, behaglich eingerichteten Einzel-, Doppel-
oder Mehrbetthäusern. Die Häuser liegen verstreut im
akademieeigenen Dünengebiet, das 7,5 ha umfasst (siehe auch:
http://www.akademie-am-meer.de).
Es hat etwas von einem kleinen Dorf,
in dem Menschen aller Coleur eine Vielzahl von VHS-Intensivkursen
belegen. Das Ausmaß des Angebots wird mir jedoch erst beim Besuch
des Speisesaals bewusst. Sind dies alles Menschen von meinem Kurs?
Nein, das kann nicht sein. Erstmal einen Teller nehmen und diesen mit
Leckereien vom Büffet auffüllen. Aber wo kann ich mich denn nun
hinsetzen? Ah, da ist ein 4er-Tisch frei. Oh nee, da ist ein Schild,
dass es sich hierbei um den Tisch für eine QiGong-Gruppe handelt.
Nach ein wenig tolpatschigem Herumgeiere finde ich dann doch den
Tisch, der für „mein“ Seminar reserviert ist. Ein paar Menschen
sitzen schon dort, andere gesellen sich nach und nach dazu … Ich werde
neugierig! Man kommt ins Gespräch.
Aber worum genau geht es jetzt eigentlich in dem Seminar genau? Es geht darum eine geistige Haltung zu erlernen und zu entwickeln, um sich selbst mit Freundlichkeit und Akzeptanz zur Seite zu stehen - auch in schwierigen Momenten den Lebens. Jeder von uns kennt den inneren Kritiker. Schon in einer der ersten Übungen am zweiten Tag wird uns allen sehr bewusst, wie stark dieser innere Kritiker in jedem von uns „wütet“. Zunächst stellen wir uns vor, was wir zu einem guten Freund sagen, wenn dieser in einer Krise steckt oder wenn ihm etwas misslungen ist. Danach stellen wir uns vor, was wir in einer ähnlichen Situation zu uns selbst sagen, wenn wir in einer Krise stecken oder uns etwas misslungen ist. Der Unterschied, den in unserer Gruppe alle von uns ausmachen können, ist aufrüttelnd. Um uns selber mit mehr Freundlichkeit im Leben zu begegnen und unser Leben so letztendlich auch weniger stressig zu erleben, bekommen wir Theorie veranschaulicht - mittels Flipchart und Filmmaterial - und beruhend auf psychologischen Forschungsergebnissen und wir erlernen Achtsamkeits- und Meditations-Übungen, die ihren Ursprung unter anderem im Buddhismus haben.
Im weiteren Verlauf der Tage – wir haben uns alle schon besser kennengelernt – machen wir auch Partnerschaftsübungen und tauschen uns in Kleingruppen aber auch immer wieder in der großen Gruppe aus. Wenn beabsichtigt ist, sich nach den Übungen in Kleingruppen auszutauschen, wird von den Gruppenleiterinnen immer darauf hingewiesen, dass man sich als Thema für die Übung eines aussuchen soll, welches man auch in der Kleingruppe offenbaren möchte. Evelyn und Chris haben das was sie lehren wirklich verinnerlicht, denn sie führen uns im Gespräch immer wieder geschickt ins hier und jetzt. Beim Auftauchen von schwierigen Gefühlen stehen die beiden jedem einzelnen stets zur Seite. Einzelgespräche nach den Seminarzeiten werden vielfach in Anspruch genommen.
In den freien Zeiten bleibt Zeit um die Insel zu erforschen. Nur ein paar Meter von dem beschaulichen „Dorf“ die Düne hinauf, schon wird man von der lebendigen Nordsee empfangen.
Das Wetter ist wechselhaft, aber der freie Vormittag wird von dem starken Team der beiden Kursleiterinnen gekonnt mit Hinblick auf die Wettervorhersage eingeplant. Einige von uns mieten sich Fahrräder, andere machen Spaziergänge am Meer Richtung Kampen oder nehmen die Fähre nach Dänemark, wieder andere, nämlich unsere Gruppe, besuchen den nördlichsten Punkt Deutschlands am Ellenbogen (wahlweise auch schon mal irrtümlich als "Wir fahren doch heute zum Knie?" bezeichnet), an dem sich zufällig gerade zig Seehunde um eine "rastende Robbe" scharen.
Abends kann man sich über das Gelernte, schon zuvor besuchte Retreats und Workshops oder interessante Bücher im Gemeinschafts- oder Glashaus austauschen, zusammen lachen, stricken o. ä.
Erwähnen möchte ich außerdem noch
die vierstündige freiwillige Schweigezeit, an der alle Teilnehmer
einen Nachmittag teilgenommen haben. Hierbei kann man ein wenig
austesten, ob eventuell ein Schweigeretreat etwas für einen ist. Wir
nehmen schweigend in der Gruppe unser Essen ein (welches mir an allen
Tagen übrigens überaus gut geschmeckt hat, obwohl ich sehr pingelig
bin) und unternehmen beispielsweise einen Genuss-Spaziergang im
Schweigen.
Allerdings tat mir die Frau aus einem anderen Kurs etwas
leid, die ich in den Dünen traf und die mit mir ein nettes Gespräch
beginnen wollte. Ich hoffe, ich konnte ihr höflich verständlich
machen, warum ich gerade nicht für ein Gespräch zu haben war ...
Alle Teilnehmer haben die Stunden im Schweigen sehr genossen.
Nach intensiven Tagen in der
Gemeinschaft und ebenso intensiven Ausflügen in die Natur sowie in die eigenen
Gefühlswelten - „dies ist kein Wohlfühlkurs“ - ging der Kurs
dann schon seinem Ende entgegen. Jeder hat etwas aus dem Kurs für
sich mitgenommen, da Evelyn und Christel es schafften, auf alle 12
Personen individuell einzugehen. Davor ziehe ich meinen Hut.
Als
Gruppe haben wir mitgenommen, wie schnell eine Gemeinschaft von
Fremden zu Bekannten und Freunden zusammenwachsen kann, dass jeder
oft mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hat, teilweise aber auch mit
ganz anderen. Jeder in der Gruppe hat seine Berechtigung, jeder kann
einem die Augen öffnen oder ganz viel Unterstützung geben. In der
Abschlussrunde verrate ich, dass ich, je näher der Kurs rückte,
doch auch ein paar Zweifel hatte.
Frage: „Wer macht denn wohl sowas?“
Antwort: „Menschen wie Du und ich,
die sich für mehr interessieren als nur für Konsum und Karriere,
die schon die ein oder andere Krise gemeistert haben und lernen
möchten freundlicher mit sich selbst und mit der Welt umzugehen.“
Ich fahre auf der Straße, die von Klappholttal Richtung Westerland führt zum Terminal des Syltshuttles. Das tiefstehende sonnige Novemberlicht schafft eine
atemberaubende Atmosphäre. Schwalbenschwärme und ein
Star-Trek-Soundtrack („That new car smell“) begleiten mich auf
meinem Weg über die Insel. Wie oft sagt man heutzutage „Alles
gut“. Aber jetzt gerade in diesem Moment ist wirklich alles gut so
wie es ist ...
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Sonntag, 26. Februar 2017
Die Pflicht glücklich zu sein? / The duty to be happy?
* Nowadays on the social media channels, you keep on stumbling on sayings that tell you that it is your duty to be happy or suggest that you just have to decide to be happy.
* Hierbei wird aber verkannt, dass es einfach nicht möglich ist, dauerhaft und ständig glücklich sein. Es ist möglich, sich dazu zu entscheiden, eine eher negative Sichtweise auf die Dinge in eine positivere Sichtweise zu verwandeln. Aber für viele Menschen bedeutet dies, nicht einfach einen Schalter umzulegen, sondern sich immer wieder an diese Entscheidung zu erinnern und daran zu arbeiten, diese umzusetzen.
* However, what is disregarded here, that it is not possible to be permanently happy. It is possible to decide to transform a rather negative view on things into a more positive view. For a lot of people this does not mean to just flip a switch though but to remember this decision again and again and to work on implementing it.
* Ist es überhaupt ratsam ständig nach dem Glück zu Streben? Im Buddhismus strebt man eher nach dem Mittleren Weg statt nach dem Glück. Brad Warner schreibt in seinem Buch "Sit Down and Shut Up":
"Unser Körper/Geist mag es nicht in Zustände von hohem Stress geworfen zu werden, sei es negativer Stress wie eine "Tragödie" oder positiver Stress wie "Glück". [...] Ob es nun die Extreme Glück, Traurigkeit oder spirtuelle Freude sind, wir verweilen nicht gerne in extremen Zuständen. Wir möchten immer zu weniger extremen, augeglicheneren und den gewöhnlichen Zuständen zurückehren."*
"Buddhistische Lehrer, angefangen mit Gautama selbst, sprachen immer über Ausgeglichenheit, darüber dem Mittleren Weg zwischen den Extremen irgendeiner Art zu folgen, die Extreme Glück und Traurigkeit eingeschlossen. Ein Großteil Deines Lebens ist einfach so, es ist weder sehr glücklich noch sehr traurig."*** Is striving for happiness advisable at all? In Buddhism, one rather strives for the Middle Way instead of for happiness. Brad Warner writes in his book "Sit Down and Shut Up":
"Our body/minds don't like to be thrown into states of high distress, whether we characterize that distress as "tragedy" or as "happiness". [...] Whether it's the extremes of happiness or sadness or the extremes of spiritual bliss, we don't like to dwell in extreme conditions. We always want to come back to less extreme, more balanced, and ordinary states."*
"Buddhist teachers, from Gautama himself on down, have always talked about balance, about following the Middle Way between extremes of any kind, including extremes of happiness and sadness. Most of your life is just like this, meaning it's neither very happy nor very sad."*** Was die Entscheidung betrifft, eine positivere Sichtweise anzunehmen, ist es
wichtig, dass man sich so annimmt wie man ist und erkennt, dass es okay ist, auch mal nicht so gut drauf zu sein oder das, was man sich vorgenommen hat, nicht umsetzen zu können. Abschließend möchte ich hierzu aus dem Buch "Achtsames Mitgefühl" von Paul Gilbert & Choden zitieren:
"Die Heilung von Scham beginnt damit, dass wir erkennen, dass es nicht unsere Schuld ist, dass wir so sind wie wir sind, während wir gleichzeitig die volle Verantwortung dafür übernehmen, alles zu tun, um den Schaden oder die Verletzungen wieder gut zu machen, die wir anderen vielleicht zugefügt haben, und daran arbeiten, die Qualitäten jener Person zu entwickeln, die wir werden möchten."**** Concerning the decision to adopt a more positive view it is vital to accept yourself as you are and realize that it is okay not to feel good or not to be able to implement those things you intended to do. Finally, I would like to quote from the book "Mindful compassion" by Paul Gilbert and Choden - this is a loose translation from the German version:
"The healing of shame begins with realizing that it is not our fault that we are as we are while simultaneously taking over the full responsibilty to do everything to compensate for the damage or harm we might have caused to others and to work on developing the qualities of that person we would like to become."***
* Zitat Seite 159, englische Ausgabe / Quote page 159, English Edition
** Zitat Seite 157, englische Ausgabe / Quote page 157, English Edition
*** Zitat Seite 208, deutsche Ausgabe / Quote page 208, deutsche Ausgabe
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